Diese 4 Bausteine hat jede gute Salespage

Dein Produkt ist endlich fertig! Auf deiner Salespage hast du nun Gelegenheit, dein neues Angebot vorzustellen und direkt zu verkaufen – einfacher gehts doch gar nicht, oder!? Nicht ganz… denn ein digitales Produkt zu verkaufen ist gar nicht sooo leicht, wie es aussieht. 

Ein starker Verkaufstext kann da echte Wunder bewirken. 

Wie muss eine Verkaufsseite aufgebaut sein, um Kauflust zu wecken und den Leser zum Kauf zu animieren? Wenn du jetzt denkst: “Ist doch logisch, ich stelle mein Produkt vor, mit der Option, direkt online zu kaufen” muss ich dich enttäuschen. Ganz so einfach ist es leider nicht… Du brauchst einen durchdachten Verkaufstext, um online auch nur ein einziges Produkt zu verkaufen. 

Falls du noch nie eine Salespage geschrieben hast, kann diese Aufgabe eine echte Herausforderung sein. Du weißt nicht, wie du am besten an die Sache herangehen sollst… Ich verstehe deine Überforderung. Um eine gute Salespage zu schreiben, braucht es ein wenig Verkaufstexter Know-how und Wissen über Verkaufspsychologie.

Ein guter Einstieg ins Copywriting ist, einige gute Salsepages zu lesen, abzuschreiben und zu analysieren – um gewisse wiederkehrende Muster zu erkennen. Dann heißt es einfach mal losschreiben. Die erste Salsepage ist immer mist – aber das macht nichts. Du kannst sie schließlich laufend verbessern und optimieren, so lange, bis sie schließlich richtig gut ist. 

Einzige Voraussetzung für ein annehmbares Ergebnis: du hast einen Plan, wie du dabei vorgehst. Zu diesem Plan gehören im besten Fall verständliche Erklärungen und Vorlagen, mit denen du gut arbeiten kannst. Doch selbst die besten Vorlagen helfen nur demjenigen, der auch die Mechanismen dahinter versteht, sprich, warum schreibe ich das so. Ein guter Einstieg ist Copywriting ist das Buch „How to write Copy that sells“ von Ray Edwards. 

Beim Copywriting, geht es nur zu ca. ⅓  ums Texten. Die restliche Zeit investiere ich in das Herausarbeiten einzelner Puzzleteile die, wenn es richtig gemacht wird, schließlich ein schönes Gesamtbild ergeben.

Darum vergleicht man Copywriting auch mit Kuchenbacken: Wenn du die richtige Menge der angegebenen Zutaten verwendest, das Rezept Schritt für Schritt befolgst und die Backzeit einhältst, entsteht zu sehr hoher Wahrscheinlichkeit ein guter Kuchen.  

Das sind die 4 wichtigsten Bausteine, die auf keiner Salespage fehlen dürfen 

1. Verkaufspsychologische Trigger

Die meisten Kaufentscheidungen werden unbewusst getroffen. Nicht die Sprache löst den Kauf aus, sondern die Psychologie dahinter. Kaufen und verkaufen, ist nicht nur der Austausch von Geld gegen ein Produkt oder eine Dienstleistung. Starke Verkaufstexte bauen eine Verbindung zum Käufer auf. Dabei spielen Wahrnehmung und Emotionen eine entscheidende Rolle. 

Für diese Bindung muss der Texter die Zielperson sehr gut kennen. Er muss wissen, wie diese Person tickt, um sie ganz gezielt ansprechen (abholen) zu können:

  • Womit struggelt sie und wie äußert sich dieses Problem im Alltag?
  • Was sind ihre tiefen Wünsche?
  • Was bewegt sie?
  • Was ist ihr allererster Gedanke am Morgen? 

Angst ist ein beliebter verkaufspsychologischer Trigger. Nach der Headline gibt es immer einen Bereich, wo Painpoints angesprochen werden. 

Gib deinem Kunden das Gefühl „hey du bist hier richtig, ich weiß was du fühlst oder gerade durchmachst, ich verstehe deine Sorgen“. 

Verwende Zielgruppensprache: Die Zielperson abzuholen, bedeutet, ihren Schmerz oder ihren Wunsch besser beschreiben zu können als sie selbst. Du kannst dieses Identifikationsgefühl noch zusätzlich verstärken indem du Begriffe einbaust, die zu deiner Zielperson passen. Klar, es ist ein wenig tricky, das herauszufinden. Auf englischsprachigen Websites, die ein ähnliches Produkt anbieten wie du, kannst du dir einen guten Überblick verschaffen. Amazon Rezensionen, Blogs, Foren und Facebook Gruppen geben weitere Hinweise darauf, wie deine Persona über ihr Problem spricht. 

Wenn du dem Leser das Gefühl gibst, dass du ihn verstehst, dann traut er dir eher zu, dass du auch die Lösung für sein Problem kennst und weißt, wie du ihn von Punkt A zu Punkt B bringst. Du bietest die Lösung für ein Problem an, mit dem du selbst einst gekämpft hast. Mit diesem Gedanken im Hinterkopf, wird es dir gleich viel leichter fallen, die Situation vor deiner Transformation zu beschreiben und dein Produkt als einzige Lösung zu präsentieren.  

2. Ein klares Wertversprechen: Was sind die Vorteile für den Käufer? 

Eine gute Salespage ist wie ein treuer Mitarbeiter, der dich rund um die Uhr unterstützt. Er tritt mit dem Kunden in einen wertschätzenden Dialog und überzeugt im Idealfall von den Vorteilen deines Angebotes. Wie im echten Leben, wo die ersten Sekunden darüber entscheiden, ob wir jemanden sympathisch finden oder nicht, so ähnlich ist es auch bei deiner Salespage: Der erste Eindruck zählt! 

Es gibt viele Möglichkeiten, wie der Kunde auf dein Angebot aufmerksam werden kann. Der gängigste Weg ist der von der Facebook Anzeige zur Salespage. Ein potenzieller Kunde von dir klickt auf eine deiner Ads, das heißt er hat prinzipiell schon mal Interesse an dem, was du anbietest. Die Aufgabe deiner Salespage ist es dann, diese Neugier in Kaufbereitschaft oder Kauflust zu verwandeln. Darum ist es auch so entscheidend, dass du hier überzeugst. 

What’s in it for me? 

Jeder, der zum ersten Mal auf deine Seite kommt, stellt sich unbewusst die Frage: “What’s in it for me?” also wie kannst du mir helfen, was habe ich davon wenn ich dein Produkt kaufe, oder deine Dienstleistung in Anspruch nehme oder ein Coaching bei dir buche? Was ist für mich dabei drin? 

Die Menschen kümmert nicht, was du machst, so lange, bis du ihnen hilfst, ihr Leben zu verbessern… Sprich daher nicht so viel über dich oder dein Angebot sondern fokussiere dich auf die die großartige Verbesserung, die der Kunde durch deine Hilfe erlebt. Beschreibe die Inhalte deines Angebotes möglichst transparent und verzichte auf falsche Versprechungen. 

Benefits statt Funktionen 

Formuliere Funktionen zu Benefits um. So wird dem Leser schneller begreiflich, welche Transformation ihm dein Produkt ermöglicht. Der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler – in diesem Sprichwort steckt sehr viel Wahrheit. Achte darauf, immer so zu schreiben, dass sich der Leser in deinen Worten erkennt und versteht, dass das, was du anbietest, wichtig für sein Leben ist. 

3. Proof of Concept: Mach dein Angebot glaubwürdig

Eine positive Referenz oder Empfehlung wirkt sich stark auf die Kaufentscheidung aus. Im Zweifelsfall gewinnt immer der Anbieter mit den besten Bewertungen.  Menschen kaufen gerne von Menschen – eine sympathische Vorstellung mit Bild von dir erhöht das Vertrauen in dein Unternehmen.

Um das Vertrauen unserer Kunden zu gewinnen, brauchen wir Rückmeldungen zur Zusammenarbeit oder zum Produkt – unabhängig von Branche und Preis! Selbst bei einem kostenlosen Freebie erhöhen Rezensionen die Chance auf eine Conversion um ein Vielfaches.

Jeder kann über seine eigene Dienstleistung sagen, dass sie gut ist, aber es ist etwas völlig anderes, wenn Kunden das über dich sagen und dafür mit ihrem Namen und einem Foto einstehen. 

4. Eindeutige Handlungsanweisungen: Call to Action 

Menschen lieben klare Handlungsanweisungen. Beschreibe möglichst genau, was die nächsten Schritte für den Kunden sind, zum Beispiel, dass er bei Klick auf den Button zu einer Seite kommt, wo er das digitale Produkt oder den Online Kurs direkt kaufen kann. 

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